Was kostet eine Marketingagentur? Die Frage hörst du in jedem zweiten Erstgespräch. Und sie führt fast immer in die Irre. Denn die eigentliche Frage lautet: Was bekommst du dafür – und woran erkennst du, ob es passt?
Viele Mittelständler verbrennen Budget, weil sie Mythen glauben, die in der Branche kursieren. Dieser Artikel nennt dir unsere Preise offen, zeigt dir, welche Annahmen dich Geld kosten, und worauf es bei der Agenturwahl wirklich ankommt.
Was kostet eine Marketingagentur konkret? Die meisten Agenturen schreiben „Preis auf Anfrage“. Wir nicht. Hier sind unsere Preise – alle netto, das Werbebudget kommt immer extra und geht direkt an Google oder Meta.
Am Anfang steht immer eine Strategie. Bevor wir loslegen, legen wir gemeinsam fest, welche Themen und Leistungen im Mittelpunkt stehen. Ohne diesen Plan wird jedes Budget zum Blindflug.
Die SEO-Betreuung teilen wir in drei Bereiche auf:
Und noch etwas gehört fest dazu: regelmäßige Termine zwischen dir und uns. Dort besprechen wir Ergebnisse, klären offene Punkte und planen die nächsten Schritte. Warum das so wichtig ist, liest du weiter unten.
Was kostet eine Marketingagentur? Viele Geschäftsführer denken: Je teurer, desto besser. Schließlich zahlt man für Erfahrung, für große Namen, für Sicherheit. Die Realität sieht anders aus.
Der Preis einer Agentur sagt nichts über die Qualität der Arbeit aus, die du bekommst. Er sagt etwas über die Größe des Büros, die Anzahl der Mitarbeiter, die Miete in der Innenstadt und die Kosten für das Vertriebsteam. Ob die Person, die dein Konto betreut, wirklich gut ist? Das steht auf keiner Rechnung.
Große Agenturen haben oft ein Problem: Der Verkäufer, der dir im Pitch die Welt verspricht, ist nicht derjenige, der deine Kampagnen schaltet. Stattdessen sitzt ein Junior an deinem Konto, der gerade sein erstes Jahr hinter sich hat. Das ist nicht böse gemeint – es ist einfach das Geschäftsmodell.
Kleinere Agenturen oder spezialisierte Anbieter arbeiten oft mit flacheren Hierarchien. Du sprichst mit der Person, die auch die Arbeit macht. Das ist kein Garant für Erfolg, aber es ist ein besserer Ausgangspunkt für Vertrauen und Transparenz.
Was wirklich zählt: Kannst du mit der Person sprechen, die dein Konto führt? Versteht sie dein Geschäftsmodell? Hat sie nachvollziehbare Erfahrung in deinem Bereich? Diese Fragen sind wichtiger als die Frage nach dem Preis.
„Bloß keine lange Bindung.“ Mit diesem Gedanken gehen viele Geschäftsführer ins Erstgespräch. Kurze Laufzeiten fühlen sich sicher an: Wenn es nicht läuft, bist du schnell wieder raus. So pauschal stimmt das aber nicht. Die sinnvolle Vertragslaufzeit hängt davon ab, welche Leistung du einkaufst.
Projektarbeit wie eine neue Website, ein Messeauftritt, ein Imagefilm oder ein Produktkatalog hat einen klaren Anfang und ein klares Ende. Hier brauchst du keine lange Bindung. Ein Projektvertrag mit festem Leistungsumfang, Zeitplan und Abnahme reicht völlig.
Laufende Betreuung funktioniert anders. Bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) vergehen oft Monate, bis neue Inhalte ranken und Anfragen bringen. Gleiches gilt für den Aufbau von Inhalten und Social Media. Deshalb ist SEO mit weniger als zwölf Monaten Laufzeit aus unserer Sicht Unsinn: Wer nach drei Monaten kündigt, hat genau die Aufbauphase bezahlt – und steigt aus, bevor sich die Arbeit auszahlt. Warum das bei SEO so ist, erklären wir im Beitrag zu moderner Suchmaschinenoptimierung.
Dazu kommt ein Punkt, über den selten offen gesprochen wird: Kurze Laufzeiten scheitern oft nicht an der Agentur, sondern an der Mitarbeit des Kunden. Die Agentur wartet auf Texte, Fotos, Produktinfos und Freigaben. Das Material kommt nicht, die Wochen verstreichen – und nach zwei Monaten wird gekündigt, weil „keine Ergebnisse“ da sind. Unter diesen Bedingungen kann keine Agentur liefern, egal wie gut sie ist.
Eine längere Laufzeit ist deshalb kein Warnsignal, wenn sie zur Leistung passt. Sie gibt beiden Seiten Planungssicherheit: Die Agentur kann Kapazitäten fest einplanen und strategisch arbeiten, statt jeden Monat ihre Existenz zu rechtfertigen. Und du verpflichtest dich, dranzubleiben, bis die Maßnahmen wirken können.
Kritisch wird es erst, wenn Laufzeit und Leistung nicht zusammenpassen – etwa ein Jahresvertrag für ein Projekt, das nach acht Wochen erledigt ist – oder wenn niemand erklären kann, was in dieser Zeit eigentlich passieren soll.
Frag im Erstgespräch deshalb nicht nur „Wie lange binde ich mich?“, sondern: Warum genau diese Laufzeit? Was passiert in den ersten Monaten? Woran messen wir den Fortschritt? Und was brauchst du von mir, damit es funktioniert? Eine gute Agentur hat auf jede dieser Fragen eine klare Antwort.
„Wir buchen eine Agentur, dann haben wir das Thema vom Tisch.“ Dieser Gedanke kostet Mittelständler mehr Geld als jeder überhöhte Stundensatz. Denn er ist falsch.
Eine Agentur kann nicht für dich denken. Sie kann nicht wissen, welche Produkte gerade gut laufen, welche Kunden die profitabelsten sind, welche Einwände im Vertrieb immer wieder kommen. Sie kann nicht deine Zielgruppe besser kennen als du. Und sie kann keine Inhalte aus dem Nichts zaubern.
Was eine gute Agentur macht: Sie stellt die richtigen Fragen. Sie fordert Material an – Fotos, Videos, Kundenstimmen, Daten aus dem CRM. Sie schlägt Tests vor, die du freigeben musst. Sie braucht deine Mitarbeit, um voranzukommen.
Deshalb gehören regelmäßige Termine zwischen dir und der Agentur fest dazu. Dort werden Ergebnisse besprochen, Fragen geklärt und die nächsten Schritte festgelegt. Wenn du nicht bereit bist, jede Woche ein bis zwei Stunden in die Zusammenarbeit zu investieren, wird es nicht funktionieren. Das ist keine Drohung, sondern Erfahrung. Die erfolgreichsten Kunden sind die, die schnell antworten, Material liefern und Feedback geben.
Plane von Anfang an Zeit ein. Wer ist intern der Ansprechpartner? Wer liefert Inhalte? Wer gibt Kampagnen frei? Wenn diese Fragen ungeklärt sind, wird die Agentur warten – und du zahlst trotzdem. Mehr dazu, wie du eine Marketingagentur wechseln kannst, wenn die Zusammenarbeit nicht klappt.
Was kostet eine Marketingagentur wirklich? Das hängt nicht nur vom Preis ab, sondern von diesen Punkten:
Sprich mit der Person, die dein Konto führt
Prüfe, ob die Laufzeit zur Leistung passt
Kläre, was im Preis enthalten ist
Plane deine Zeit ein
Frag nach konkreten Beispielen
Vereinbare klare Meilensteine
„Wir arbeiten für Marke X, Marke Y und Marke Z.“ Auf der Website stehen Logos von Unternehmen, die jeder kennt. Das soll Vertrauen schaffen. Tut es aber nicht – zumindest nicht automatisch.
Was du nicht weißt: Vielleicht hat die Agentur für Marke X vor drei Jahren ein einmaliges Projekt gemacht. Vielleicht betreut sie nur einen winzigen Teilbereich. Vielleicht war die Zusammenarbeit so schlecht, dass der Vertrag nach sechs Monaten beendet wurde. Das Logo bleibt trotzdem auf der Seite.
Referenzen sagen wenig aus, wenn du nicht weißt, was genau die Agentur geleistet hat. Welches Problem wurde gelöst? Welche Ergebnisse wurden erreicht? Wie lange lief die Zusammenarbeit?
Noch wichtiger: Hat die Agentur Erfahrung mit Unternehmen wie deinem? Ein Konzern mit Millionenbudget und zehn Marketingmitarbeitern braucht etwas anderes als ein Maschinenbauer mit 50 Mitarbeitern und einem Geschäftsführer, der nebenbei das Marketing macht.
Frag nach konkreten Beispielen. „Können Sie mir ein Projekt zeigen, bei dem Sie einem Unternehmen unserer Größe geholfen haben, mehr Anfragen zu generieren?“ Wenn die Antwort schwammig bleibt, ist das ein schlechtes Zeichen. Gute Agenturen können ihre Arbeit erklären – ohne Namen zu nennen, aber mit nachvollziehbaren Beispielen.
Was kostet eine Marketingagentur? Die meisten schauen nur auf das monatliche Honorar. Dabei ist das nur ein Teil der Rechnung. Die versteckten Kosten sind oft höher.
Erstens: Das Werbebudget. Bei Google Ads oder Meta zahlst du die Klicks und Einblendungen direkt an die Plattform – zusätzlich zum Agenturhonorar. Seriöse Agenturen weisen beides getrennt aus.
Zweitens: Deine Zeit. Wenn du jede Woche drei Stunden in Abstimmungen, Freigaben und Materialbeschaffung steckst, sind das deutlich über hundert Stunden im Jahr. Die stehen auf keiner Rechnung.
Drittens: Opportunitätskosten. Wenn die Agentur drei Monate braucht, um erste Ergebnisse zu liefern, und dann merkst du, dass es nicht passt, hast du ein halbes Jahr verloren. In dieser Zeit hättest du mit einer anderen Lösung vielleicht schon Anfragen generiert.
Viertens: Zusatzkosten. Manche Agenturen rechnen nur die Betreuung ab, nicht die Erstellung von Inhalten. Du brauchst also noch einen Fotografen, einen Texter, einen Videoproduzenten. Plötzlich zahlst du doppelt.
Ein fairer Agenturpreis ist transparent. Du weißt vorher, was im Honorar enthalten ist und was nicht. Du weißt, wie viel Zeit du selbst investieren musst. Und die Laufzeit passt zu dem, was erreicht werden soll.
Frag im Erstgespräch: Was genau ist im Preis enthalten? Welche Leistungen kommen extra? Wie viel Zeit muss ich pro Woche einplanen? Wenn die Agentur diese Fragen nicht klar beantworten kann, wird es teuer.
Du willst das nicht alles allein umsetzen? Schau dir an, wie wir dich unterstützen: Leistungen von vyn.
Was kostet eine Marketingagentur? Bei uns: SEO ab 500 € im Monat, Google Ads ab 500 € im Monat, Websites ab 5.000 € – netto, Werbebudget extra. Die Zahl allein entscheidet aber nicht. Entscheidend ist, ob eine klare Strategie dahintersteht, ob die Zusammenarbeit funktioniert und ob du bereit bist, selbst Zeit zu investieren.
Teure Agenturen sind nicht automatisch besser. Die Vertragslaufzeit muss zur Leistung passen – kurz für Projekte, mindestens zwölf Monate für SEO. Und beeindruckende Referenzen sagen wenig, wenn du nicht weißt, was dahintersteckt.
Stell die richtigen Fragen im Erstgespräch. Lass dir Preise und Laufzeit begründen. Und geh mit realistischen Erwartungen rein: Eine Agentur nimmt dir Arbeit ab, aber sie nimmt dir nicht die Verantwortung ab.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Wistia. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenDu suchst eine Agentur, die ehrlich sagt, was geht und was nicht – und was es kostet? Die mit dir arbeitet, statt nur Rechnungen zu schreiben? Wir bei vyn setzen auf offene Preise, Laufzeiten, die zur Leistung passen, und echte Zusammenarbeit.
Ruf an oder schreib uns. Wir sagen dir im ersten Gespräch, ob wir zueinander passen – und wenn nicht, auch das.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Wistia. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen