Marketingagentur wechseln – dieser Gedanke kommt dir nicht zum ersten Mal. Du zahlst jeden Monat deine Rechnung. Pünktlich. Aber wenn du ehrlich bist, weißt du nicht, was deine Marketingagentur eigentlich macht. Reportings kommen – bunte Diagramme, Klickzahlen, Sessions. Nur Anfragen? Fehlanzeige. Und wenn du nachfragst, heißt es: „Das braucht noch Zeit“ oder „Wir optimieren gerade“.
Viele Geschäftsführer und Marketingverantwortliche im Mittelstand stecken in genau dieser Situation. Sie ahnen, dass etwas nicht stimmt, wissen aber nicht, wann der richtige Zeitpunkt ist, die Agentur zu kündigen – und wie ein Wechsel ohne Chaos funktioniert.
In diesem Artikel erfährst du:
Das erste Warnsignal ist fast immer dasselbe: Du bekommst Reportings, aber sie zeigen dir nicht, was du wissen musst. Traffic auf der Website, Klicks auf einen Social-Media-Beitrag, Impressionen bei Google Ads – alles schön bunt aufbereitet. Nur eine Zahl fehlt: Wie viele Anfragen sind reingekommen? Wie viele davon wurden zu Kunden?
Wenn deine Agentur dir diese Frage nicht beantworten kann oder auf „das braucht noch Zeit“ ausweicht, läuft etwas falsch. Marketing ist keine Kostenstelle, die man blind füttert. Es ist eine Investition, die sich rechnen muss.
Ein weiteres Warnsignal: Du musst aktiv nachfragen, was gerade passiert. Wenn du nicht hinterherfragst, hörst du nichts. Keine Updates, keine Vorschläge, keine Optimierungen.
Das zeigt, dass die Agentur abarbeitet, was im Vertrag steht – nicht mehr, nicht weniger. Ob du deine Ziele erreichst, ist dann zweitrangig.
Schau dir auch den Änderungsverlauf in deinen Werbekonten an. Bei Google Ads zum Beispiel siehst du dort mit Zeitstempel, wer wann was gemacht hat. Wenn du dort nur alle paar Tage eine Änderung der Gebotsstrategie siehst – von „Conversions maximieren“ auf „Klicks maximieren“ und wieder zurück –, dann arbeitet jemand planlos.
Eine Gebotsstrategie braucht Zeit zum Lernen. Wer sie ständig ändert, sabotiert das Konto. Und wenn du in den Suchbegriffen siehst, dass irrelevante Anfragen Geld kosten, aber nie als ausschließende Keywords markiert wurden, zahlst du für Verschwendung.
Ein Agenturwechsel lohnt sich nicht immer sofort. Manchmal liegt das Problem nicht bei der Agentur, sondern intern. Bevor du kündigst, setz dich mit Marketing und Vertrieb an einen Tisch. Habt ihr überhaupt ein gemeinsames Ziel definiert?
Oft beschwert sich der Vertrieb über fehlende oder unqualifizierte Anfragen. Marketing antwortet mit Klickzahlen und Reichweite. Die Geschäftsführung fragt: „Was bringt mir das?“ Und dann wird der Marketingmitarbeiter gekündigt, ein neuer eingestellt, und nach drei Monaten geht das Spiel von vorne los.
Wenn intern keine Klarheit herrscht, wird auch die beste Agentur scheitern. Definiere vorher: Wie viele qualifizierte Anfragen brauchen wir pro Monat? Was ist eine qualifizierte Anfrage überhaupt? Wie messen wir, ob Marketing funktioniert? Erst wenn du das weißt, kannst du eine Agentur daran messen.
Ein Wechsel lohnt sich, wenn die Agentur nach mehreren Monaten keine messbaren Verbesserungen liefert. Nicht nur mehr Traffic, sondern mehr Anfragen, mehr Abschlüsse, mehr Umsatz. Wenn sie dir nicht zeigen kann, wie viel Ertrag du pro eingesetztem Euro zurückbekommst, fehlt die Grundlage.
Ein Wechsel lohnt sich auch, wenn du das Gefühl hast, dass die Agentur dich nicht versteht. Wenn sie dir Leistungen verkauft, die du nicht brauchst, oder wenn im Erstgespräch ein Senior-Experte sitzt, aber später ein Praktikant dein Konto betreut. Das ist kein fairer Deal.
Bevor du eine neue Marketingagentur suchst, räum intern auf. Schreib auf, was nicht funktioniert hat. Welche Versprechen wurden nicht gehalten? Welche Ziele wurden verfehlt? Was hat dich am meisten gestört? Das hilft dir später, im Erstgespräch die richtigen Fragen zu stellen.
Hol dir alle Zugänge zurück. Google Ads, Meta Ads Manager, Analytics, Tag Manager, deine Website, E-Mail-Marketing-Tools – alles. Wenn die Agentur die Accounts erstellt hat, lass dir Administratorrechte geben. Wenn sie sich weigert, steht das vermutlich im Vertrag. Dann weißt du, was du beim nächsten Mal anders machst.
Prüfe, wem die Inhalte gehören. Texte, Grafiken, Anzeigen, Landingpages – wer hat das Nutzungsrecht? Manche Agenturen behalten sich vor, dass du Inhalte nach Vertragsende löschen musst. Das steht in den AGBs. Lies sie jetzt, nicht erst nach der Kündigung.
Definiere dein Budget realistisch. Wenn du nur wenig ausgeben willst, wird das nicht reichen. Eine seriöse Agentur wird dir das auch sagen. Wenn nicht, ist das ein schlechtes Zeichen.
Und kläre intern, wer bei euch der Ansprechpartner ist. Wenn drei Leute aus verschiedenen Abteilungen der Agentur unterschiedliche Anweisungen geben, wird auch die beste Strategie scheitern. Eine Person muss entscheiden können.
Ein Agenturwechsel klappt nur, wenn du vorbereitet bist. Diese Punkte solltest du abhaken, bevor du kündigst und eine neue Marketingagentur suchst.
Ziele intern klären
Vertrag prüfen
Zugänge sichern
Daten exportieren
Budget realistisch planen
Neue Agentur nach Branche suchen
Transparenz einfordern
Such keine Full-Service-Agentur, wenn du ein klares Problem hast. Du brauchst mehr Anfragen aus Google Ads? Dann such jemanden, der sich auf Performance-Marketing spezialisiert hat. Du willst in KI-Suchmaschinen wie ChatGPT oder Gemini sichtbar werden? Dann brauchst du jemanden, der GEO Optimierung kann und dir zeigt, wie er deine Sichtbarkeit misst.
Frag im Erstgespräch nach Referenzen aus deiner Branche. Nicht irgendwelche bunten Case Studies, sondern echte Beispiele: Welches Problem hatte der Kunde? Was habt ihr gemacht? Was hat sich messbar verändert? Wenn die Agentur nur von Klicks und Reichweite redet, aber nicht von Anfragen oder Umsatz, ist das ein Warnsignal.
Frag, wie sie arbeiten. Wie oft sprecht ihr? Wo läuft die Kommunikation? Bekommst du Zugriff auf alle Daten und Dashboards? Wer betreut dein Konto – ein Senior oder ein Werkstudent? Und was passiert, wenn die Ziele nicht erreicht werden? Eine gute Agentur hat darauf klare Antworten.
Frag nach der Messbarkeit. Wie tracken sie Anfragen? Wie stellen sie sicher, dass du siehst, welche Kampagne welche Anfrage gebracht hat? Wenn sie sagen, dass sie das „über Reportings zeigen“, aber kein Conversion-Tracking einrichten, läuft etwas falsch.
Und frag, was im Preis enthalten ist. Wenn du später für jede Optimierung der Landingpage extra zahlen musst, wird es teuer. Bei vyn zum Beispiel ist die Optimierung der Zielseiten im Paket dabei, weil wir wissen, dass eine Kampagne nur funktioniert, wenn die Seite passt. Das spart dir später Diskussionen.
Der Wechsel selbst ist weniger kompliziert, als viele denken – wenn du vorbereitet bist. Zuerst: Kündigungsfrist prüfen. Die steht im Vertrag. Manche Agenturen haben drei Monate, manche sechs. Wenn du früher raus willst, kostet das meist eine Abfindung.
Dann brauchst du alle Zugangsdaten. Google Ads, Meta Ads Manager, Google Analytics, Google Tag Manager, deine Website (WordPress, Hosting), E-Mail-Marketing-Tools, CRM – alles. Fordere Administratorrechte an, nicht nur Nutzerrechte. Wenn die Agentur sagt, dass die Accounts ihr gehören, ist das ein Problem. Dann musst du neue Accounts anlegen und alles neu aufsetzen.
Beim Google Ads-Konto gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder die alte Agentur gibt dir vollen Zugriff und die neue Agentur übernimmt das bestehende Konto. Oder du erstellst ein neues Konto und die neue Agentur baut die Kampagnen neu auf. Das Zweite ist sauberer, wenn das alte Konto schlecht strukturiert ist. Du verlierst dann aber die Historie.
Dasselbe gilt für Meta Ads. Wenn die alte Agentur den Werbeanzeigenmanager erstellt hat, brauchst du Admin-Zugriff. Wenn nicht, musst du einen neuen Manager anlegen und das Meta Pixel neu einbinden. Das unterbricht das Tracking für ein paar Tage.
Sichere alle Daten vorher. Exportiere Reportings, Kampagnenstrukturen, Anzeigentexte, Zielgruppen, Conversion-Daten. Mach Screenshots. Dokumentiere, was gut lief und was nicht. Das hilft der neuen Agentur, schneller zu starten.
Und kläre, was mit den Inhalten passiert. Texte, Grafiken, Videos – darfst du sie weiternutzen? Wenn die alte Agentur sie erstellt hat, gehören sie dir nur, wenn das vertraglich geregelt ist. Sonst musst du sie löschen oder neu erstellen lassen.
Der größte Fehler: Blind wechseln, ohne zu wissen, warum es beim letzten Mal nicht funktioniert hat. Wenn du dieselben Fehler wiederholst – unklare Ziele, kein gemeinsames Verständnis zwischen Marketing und Vertrieb, kein Budget für Werbung –, wird auch die neue Agentur scheitern.
Zweiter Fehler: Die neue Agentur nach denselben Kriterien auswählen wie die alte. Wenn du damals auf den niedrigsten Preis oder die vollmundigsten Versprechen reingefallen bist, mach es diesmal anders. Frag nach Transparenz, Messbarkeit und Garantien.
Dritter Fehler: Zu spät kündigen. Viele Mittelständler warten, bis das Budget aufgebraucht ist oder der Vertrag ausläuft. Dann fehlen dir Monate, in denen du hättest Anfragen generieren können. Wenn du merkst, dass es nicht läuft, sprich es an. Wenn sich nichts ändert, wechsle.
Vierter Fehler: Keine Übergabe vereinbaren. Wenn die alte Agentur einfach die Zugänge sperrt und verschwindet, stehst du ohne Daten da. Vereinbare eine saubere Übergabe: Alle Zugänge, alle Daten, alle Dokumentationen. Schriftlich.
Fünfter Fehler: Der neuen Agentur nicht genug Zeit geben. Manche Maßnahmen brauchen Wochen, bis sie greifen. Aber wenn nach einem Monat noch keine Verbesserung sichtbar ist – nicht nur in Klicks, sondern in Anfragen –, dann frag nach. Eine gute Agentur zeigt dir schon in den ersten Wochen, dass sich etwas bewegt. Bei vyn zum Beispiel siehst du in den ersten Wochen, ob deine Sichtbarkeit in KI-Suchmaschinen steigt. Wenn nicht, gibt es Geld zurück oder einen Monat gratis. So einfach.
Du willst das nicht alles allein umsetzen? Schau dir an, wie wir dich unterstützen: Leistungen von vyn.
Ein Agenturwechsel lohnt sich, wenn du keine messbaren Ergebnisse siehst, keine Transparenz bekommst oder das Gefühl hast, dass deine Agentur nur abarbeitet, was im Vertrag steht. Aber bevor du kündigst, kläre intern, ob ihr überhaupt ein gemeinsames Ziel habt. Ohne klare Vorgabe wird auch die beste Agentur scheitern.
Bei vyn arbeiten wir von Anfang an transparent. Du siehst in einem gemeinsamen Kanal, was wir tun. Du bekommst Zugriff auf alle Daten. Und du siehst in den ersten Wochen, ob sich etwas bewegt – nicht nur in Klicks, sondern in Sichtbarkeit und Anfragen. Wenn nicht, gibt es Geld zurück oder einen Monat gratis. Kein Kleingedrucktes, keine Ausreden.
Wenn du gerade überlegst, deine Marketingagentur zu wechseln, sprich mit uns. Wir schauen uns an, was nicht funktioniert hat, und zeigen dir, wie wir es anders machen. Ohne Risiko, ohne Datenverlust, ohne Chaos.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Wistia. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenWenn du gerade überlegst, deine Marketingagentur zu wechseln, oder wenn du das Gefühl hast, dass dein Marketing-Budget verpufft, sprich mit uns. Wir schauen uns an, was nicht funktioniert hat, und zeigen dir, wie wir bei vyn transparent, messbar und ohne Risiko arbeiten.
Kein Verkaufsgespräch. Nur ehrliche Einschätzung, ob wir dir helfen können. Und wenn ja, wie.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Wistia. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen