Gated Content
Gated Content sind Inhalte, die hinter einem Formular liegen: Besucher bekommen Broschüre, Checkliste oder Preisliste erst, nachdem sie zum Beispiel ihre E-Mail-Adresse eingetragen haben. Das „Gate“ ist die kleine Hürde zwischen Interesse und Inhalt.
Das Gegenstück ist frei zugänglicher Content, etwa ein Blogartikel. Beides hat seinen Platz, nur verwechseln viele Unternehmen die beiden und verschenken genau die Unterlagen, die am meisten über echtes Kaufinteresse verraten.
Warum ist Gated Content für Unternehmen wichtig?
Wer eine Produktbroschüre oder ein Datenblatt herunterlädt, ist meist schon weiter als ein zufälliger Blogleser. Gibst du solche Dokumente offen heraus, bleibt dieser Interessent anonym. Mit einem Gate weißt du, wer sich interessiert, und gerade im B2B oft auch, aus welchem Unternehmen.
Beispiel: Gated Content in der Praxis
Stell dir einen Hersteller von Industrietoren vor, der seinen Katalog als PDF auf der Website hat. Bisher konnte ihn jeder ohne Angabe laden. Jetzt steht davor ein kurzes Formular mit E-Mail-Adresse und optional Name. Nach dem Absenden erscheint sofort der Download-Button. Aus anonymen Downloads werden Kontakte, mit denen der Vertrieb arbeiten kann.
Tipps für die Umsetzung
- Nicht alles gaten: Ratgeber und Blogartikel bleiben frei, Kataloge, Preislisten und Checklisten kommen hinter das Formular.
- Wenige Felder: E-Mail-Adresse, höchstens noch der Name. Jedes weitere Pflichtfeld kostet Eintragungen.
- Sofort liefern: Download direkt nach dem Absenden, nicht erst nach Tagen.
- Datenschutz sauber regeln: Hinweis auf die Datenschutzerklärung und klar sagen, wofür du die Daten nutzt. Für Werbung per E-Mail brauchst du eine eigene Einwilligung.
Wie du aus einer schlichten Broschüre einen funktionierenden Lead Magnet machst, zeigen wir im Blogbeitrag. Was danach mit den Kontakten passiert, erklärt der Eintrag Call-to-Action zum ersten Schritt.