
Umfang und Seitenanzahl – Mehr Seiten bedeuten mehr Inhalt und damit mehr Aufwand. Eine dreiseitige Website ist kein Vergleich zu einer Website mit 15 Unterseiten.
Design – Template oder individuelles Design. Der Unterschied kann 5.000 € oder sogar mehr ausmachen.
Funktionen – Shop, Buchungssystem, Mehrsprachigkeit, Schnittstellen zu externen Tools. Jede Funktion kostet Entwicklungszeit.
Texte, Bilder und SEO – Viele Agenturen kalkulieren ohne Content und ohne echte SEO-Arbeit. Achte darauf, ob Texterstellung, Bildmaterial, Keywordrecherche, Seitenstruktur und SEO-Optimierung im Angebot enthalten sind. Genau hier entsteht oft ein großer Preisunterschied: Eine Website einfach nur zu bauen ist etwas anderes, als Inhalte gezielt auf relevante Suchbegriffe auszurichten und die Seitenstruktur darauf aufzubauen. Das ist zwar ein Preistreiber, aber auch einer der wichtigsten Hebel, damit die Website später gefunden wird und du mehr Umsatz generieren kannst.
Pflege und Hosting – Eine Website ist kein Einmalprojekt. Plan monatliche Kosten für Updates, Sicherheit und Hosting ein.
Eine günstige, neue Website wird schnell sehr teuer, wenn danach die Anfragen ausbleiben. Wer 1.500 € investiert und anschließend nicht gefunden wird, hat zwar eine Website, aber kein Ergebnis.
Auch eine Website für 20.000 € ist nutzlos, wenn sie nur auf Design statt auf Vertrieb optimiert wurde. Entscheidend ist nicht, wie schön eine Seite aussieht, sondern ob sie gefunden wird, Vertrauen aufbaut und Anfragen erzeugt.
Deswegen brauchst du eine klare Strategie für deine Website: mit sinnvoller Seitenstruktur, relevanten Keywords, guten Inhalten und einem Aufbau, der Besucher gezielt zur Anfrage führt.
Errechne zuerst, was dir ein neuer Kunde pro Jahr an Umsatz bringt. Danach berechnest du den Deckungsbeitrag, also den Betrag, der nach direkten Kosten übrig bleibt. Dieser Wert ist entscheidend, weil nicht der Umsatz zählt, sondern das, was dir ein neuer Kunde tatsächlich einbringt.
Beispiel:
Ein neuer Kunde bringt dir 10.000 € Umsatz pro Jahr. Deine direkten Kosten liegen bei 4.000 €. Dann bleiben 6.000 € Deckungsbeitrag.
Jetzt überlegst du, wie viele neue Kunden die Website realistisch pro Jahr bringen soll. Wenn deine Website nur 5 zusätzliche Kunden pro Jahr gewinnt und jeder Kunde 6.000 € Deckungsbeitrag bringt, entsteht ein zusätzlicher Deckungsbeitrag von 30.000 € pro Jahr.
Dann ist die Frage nicht mehr:
„Was kostet die Website?“
Sondern:
„Wie viel darf eine Website kosten, die mir jedes Jahr 30.000 € zusätzlichen Deckungsbeitrag bringt?“
Genau deshalb sollte eine Website nicht nur nach Design, Seitenanzahl oder Technik bewertet werden. Entscheidend ist, ob sie so aufgebaut ist, dass sie gefunden wird, Vertrauen schafft und Anfragen erzeugt.
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