WP-Backgrounds Lite by InoPlugs Web Design and Juwelier Schönmann 1010 Wien
19
Nov.

Das Aussehen & die Usability der Website ist das A & U

gepostet von Sascha Weinrich

usability webseite

Die beste Webseite ist nutzlos, wenn sie nicht funktional ist

Mit der Usability einer Website ist es doch wie mit einem Sportwagen. Wenn er nicht fährt, nützt er Ihnen nichts. Da kann er noch so schön aussehen. Bei einer Webseite ist es genauso. Wenn sie super aussieht, die Besucher sich aber nicht auf ihr zurechtfinden, ist keinem geholfen. Jetzt kommt es auf die Benutzerfreundlichkeit ihrer Webseite an, auch Usability genannt. Das bedeutet: Der Benutzer muss sich so einfach wie möglich auf Ihrer Website zurechtfinden. Bei der Usability geht es um Funktionalität und Design und wie beides in Kombination funktioniert.

Doch was genau ist denn benutzerfreundlich? In der Regel fällt Usability erst dann auf, wenn sie nicht vorhanden ist. Ein Korkenzieher zum Beispiel ist ein nützlicher Haushaltshelfer und für Sie wahrscheinlich selbstverständlich. Ein Korkenzieher, der  super aussieht, aber den Korken nicht aus der Flasche befördert, kann man jedoch nicht gebrauchen. Er ist nicht benutzerfreundlich, also benutzen Sie einen anderen Korkenzieher. Damit es Ihrer Webseite nicht wie dem Korkenzieher geht, gilt es einige Punkte zu beachten, die die Usability Ihrer Webseite verbessern.

Wie Sie die Usability Ihrer Website fördern können

Farbe, Kontrast und Schrift: Usability beginnt schon bei der Farbwahl und dem Hintergrund. Sie sollten sich auf etwa drei verschiedene Farben festlegen, denn alles andere überfordert den Besucher. Farben bieten eine gute Möglichkeit, zu sortieren oder, im Gegenteil, zu differenzieren. So können Inhalte, die thematisch zusammengehören, schon durch die Farbwahl vorsortiert werden. Wichtig ist auch der Kontrast von Schrift, Farbe und dem Hintergrund. Die Schriftart und die Farben müssen sich von dem Hintergrund abheben. Dunkelblaue Schrift ist auf einem schwarzen Hintergrund oder einem dunklen Bild schlecht zu erkennen und anstrengend zu lesen.

Inhalt, Informationen und Text: Grundsätzlich gilt die Regel: Weniger ist mehr. Im Zweifelsfall kommen Sie aber um längere Informationstexte nicht herum, zum Beispiel bei Produktinformationen oder Ihrer Unternehmensgeschichte. Dann ist es wichtig, dass Sie dem Besucher entgegen kommen und Ihre Texte gliedern. Viele Besucher haben nicht die Zeit oder die Lust, den gesamten Text durchzulesen, deshalb ist es wichtig, dass Sie aussagekräftige Überschriften für Ihre Texte finden. Außerdem bietet es sich an, besonders wichtige Punkte extra hervorzuheben oder in einer Art Checkliste gesondert aufzuführen. Ein Besucher mit wenig Zeit wird es Ihnen danken, wenn er alles Wichtige auf einen Blick findet.

Navigation und Menü: Die Navigation und das Menü sind die entscheidenden Punkte in Sachen Usability. Sie haben die Aufgabe, dem Besucher eine Orientierung zu geben, sodass dieser stets weiß, wo er sich gerade befindet. Bei den meisten Webseiten ist das Menü ganz oben fixiert. Es sollte nicht zu viele Menüpunkte haben und immer erkennen lassen, auf welcher Unterseite man sich gerade befindet. Dabei hilft die sogenannte Brotkrümelnavigation (ja, in Anlehnung an Hänsel und Gretel). Sie zeigt den Weg oder den Pfad zum aktuellen Element. So lässt er sich problemlos zurückverfolgen. Das Menü sollte außerdem fixiert sein, sodass es beim Scrollen nicht verschwindet. Natürlich sollten auch die Unterseiten mit einer entsprechenden Navigation versehen sein. So kann der Besucher jederzeit auf das Menü zugreifen. Ihr Logo taucht selbstverständlich auf Ihrer Webseite auf. Ein Klick auf das Logo sollte den Besucher immer zur Startseite zurückführen.

Zugänglichkeit: Ihre Webseite sollte in jedem Fall „responsive“ sein. Was das bedeutet? Ihre Webseite muss auf allen Endgeräten funktionieren und kompatibel sein. Beim responsive Webdesign folgen das Design und der Inhalt der jeweiligen Bildschirmgröße und Auflösung des verwendeten Gerätes. Wird eine Webseite dem Besucher auf dem Tablet nicht korrekt angezeigt, kann er sie logischerweise nicht ordentlich bedienen. Zugänglichkeit meint außerdem die Ladezeiten Ihrer einzelnen Inhalte. Wenn Ihre Webseite erst einmal 30 Sekunden laden muss, bevor die Inhalte sichtbar werden, ist das ein K.O.-Kriterium.

Kontakt: Im Idealfall will der Besucher Kontakt zu Ihnen aufnehmen. Und das möglichst unkompliziert. Ihr Kontaktformular sollte leicht zu finden sein und so wenig Informationen wie möglich vom Besucher verlangen. Name und Email-Adresse, mehr brauchen Sie nicht für einen ersten Kontakt. Verlangen Sie zu viele Informationen vom Besucher, wird er das Kontaktformular nicht ausfüllen. Sie können vielen Fragen vorweggreifen, indem die grundlegendenden Informationen bereits auf der Webseite zu finden sind. Es ist außerdem sinnvoll, dass Sie die jeweiligen Ansprechpartner benennen und kurz vorstellen. So weiß der Kunde, mit wem er es zu tun hat.

Und darüber hinaus: Es kommt immer auch auf Ihre Zielgruppe und das Ziel Ihrer Webseite an. Wenn Sie internationale Kundschaft haben, sollte Ihre Webseite mehrsprachig sein. Wenn Sie viele Fachbegriffe verwenden müssen, kann ein Glossar sinnvoll sein. Ob Icons, eine Suchfunktion oder kleine Extras, es gibt viele weitere Möglichkeiten, Ihre Webseite noch benutzerfreundlicher zu machen.

Aussehen und Usability sind das A und U. Sehen Sie es mal so: Das Aussehen sorgt dafür, dass Besucher überhaupt Interesse an Ihrer Webseite haben. Die Usability sorgt dafür, dass die Besucher länger auf Ihrer Website bleiben und etwas bei Ihnen kaufen oder bei Ihnen anfragen. Im Prinzip ist es wie bei der Partnerwahl. Das Erscheinungsbild sorgt dafür, dass zwei Menschen überhaupt Interesse aneinander haben. Der Charakter entscheidet dann darüber hinaus, ob Sie sich überhaupt besser kennen lernen wollen. Das Erscheinungsbild ist das Aussehen Ihrer Webseite, die Usability der Charakter. Wenn beides zusammen passt, dann wirkt es rund und funktioniert.

WP-Backgrounds Lite by InoPlugs Web Design and Juwelier Schönmann 1010 Wien